Traumatherapeutischer Ansatz

Was ist ein Trauma?

Jeder von uns hat irgendwann in seinem Leben einmal ein gefährliches, schmerzliches und/oder bedrohliches Erlebnis gehabt. Es gehört zum menschlichen Leben dazu, dass wir solche Situationen nicht gänzlich vermeiden können. Es kann sich z.B. um einen Unfall, ein Kriegserlebnis, eine Naturkatastrophe, den plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen, eine schwere Krankheit, eine Gewalterfahrung etc., kurzum um etwas handeln, das uns in einen Schockzustand versetzt, uns überfordert, hilflos macht oder uns aus der Bahn wirft.

Unser Körper ist erfreulicherweise mit natürlichen Instinkten ausgestattet, die uns in Gefahrensituationen unterstützen. Er reagiert blitzschnell, viel schneller als unser Verstand es begreifen kann und setzt unsere drei Ur-Überlebensinstinkte in Gang:

1. Kampf, ich wehre mich gegen das, was mich bedroht. 

2. Flucht, ich versuche so schnell wie möglich wegzurennen. Wenn beide Optionen versagen: 

3. Totstellen, ich halte aus, bis für mich die lebensbedrohliche Situation vorüber ist.

 

In solchen Situationen laufen Körper und Nervensystem auf Hochtouren und stellen Unmengen von Energie zur Verfügung, um der vermeintlichen Gefahr zu begegnen. Waren Kampf, Flucht oder Aushalten erfolgreich und die Situation liegt hinter uns, dann aktiviert der Körper seine Selbstheilungskräfte und reguliert sich allmählich wieder zurück in den „Normalmodus".

 

Waren Kampf, Flucht oder Aushalten nicht erfolgreich, wirken diese extrem starken Energien noch über das Ereignis hinaus im Körper bzw. im Nervensystem. Wenn das geschieht, spricht man von einem Trauma. Das Trauma liegt also nicht im Ereignis selbst, sondern in der Art wie wir es erlebt/überlebt bzw. verarbeitet oder nicht verarbeitet haben. Waren Ohnmacht, Hilflosigkeit und Kontrollverlust überwältigend, bleiben die extrem starken Überlebensenergien im Körper und im Nervensystem gebunden und erzeugen dauerhaft hohen Stress. Da sich während einer traumatischen Situation unser Verstand ausschaltet, sind sowohl das Erinnerungsvermögen als auch die Fähigkeit das Erlebte zeitlich richtig einzuordnen, verzerrt und oft auch gemindert.

 

Auch schwerwiegende Erlebnisse der Kindheit können traumatisierend wirken (Man denke z.B. an jene Generationen, die mit körperlicher Gewalt zu „guten Menschen" erzogen werden sollten, oder an Säuglinge, die nur nach Stundenplan gestillt wurden, deren verzweifeltes Schreien man ignorierte um sie nur nicht zu „verzärteln"... Menschen, die derartiges erlebt haben, tendieren im späteren Leben dazu, eigene Bedürfnisse kaum noch wahrzunehmen, vielmehr sie lehnen Verletzlichkeit und Gefühle ab, sind hart und in ihrem Inneren zutiefst traurig.

 

In dieser frühen Zeit sind wir völlig auf die Unterstützung unserer Eltern oder anderer näherer Bezugspersonen angewiesen und jede Traumatisierung wirkt sich auf unser Urvertrauen und unser Vertrauen in Beziehungen und zwischenmenschliche Bindungen aus. Wir sind weder in der Lage zu kämpfen noch zu flüchten, meist bleibt uns nur das Aushalten. Das Resultat im späteren Leben kann sein, dass wir unbewusst davon überzeugt sind, immer alles ertragen zu müssen und keinen Gedanken daran zu verschwenden, Alternativen haben zu können.

 

Was auch immer die Ursache unbewältigter, traumatischer Erlebnisse war, sie mindern erheblich Lebensqualität und Lebensfreude und die jeweiligen Betroffenen verstehen meist selbst nicht, warum sie in bestimmten Situationen z.B. empfindlich, abwehrend, wütend, gelähmt, ängstlich etc. reagieren, obwohl objektiv keine reale Gefahr besteht. Um diesen Stress abzubauen und die Selbstheilungskräfte des Organismus zu unterstützen, bieten wir folgende Methoden an:

 

Verantwortlich Ulrich Floßdorf 

 

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